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Kosten von Anschaffung versus Erhaltung

Eine häufige Frage, die leicht zu beantworten ist: Je mehr man bei der Anschaffung investiert, umso weniger muss man das beim Erhalt tun.
Für Hobbyfahrer gilt die Faustregel: man sollte einen Oldtimer in dem Zustand kaufen, in dem man ihn auch behalten möchte.

Einen Oldtimer in einem Zustand zu erwerben, bei dem noch nachgebessert werden muss, ist in Summe immer teurer, als einen zu kaufen, bei dem der Vorbesitzer diese Arbeiten bereits (nachweislich=Werkstattrechnung) gemacht hat. Das ist ja klar, sonst hätte es der Vorbesitzer ja noch selbst tun können. Das gilt grundsätzlich für alle Arbeiten, sei es Ausbessern von Roststellen, neu lackieren, Holz aufbereiten, Leder erneuern, neu verchromen u.s.w. Noch deutlicher wird es bei Motor-Überholungen, Getriebe zerlegen etc. Die Kosten einer "Generalsanierung" übersteigen häufig den Wert eines Wagens bei weitem, also Vorsicht!
Dazu kommt noch das Risiko, dass während der Arbeiten klar wird, dass es tieferliegende Schäden gibt, und letztlich weit mehr repariert werden muss, als oberflächlich zu sehen war. So kann aus einer Rostblase auch schon mal eine Rechnung über viele tausend Euro entstehen.

Die laufenden Kosten, welche nicht Folge der Anschaffung sind, hängen von mehreren Faktoren ab: wieviel fährt man mit dem Oldtimer (500km pro Jahr? 10.000km pro Jahr?), aus welcher Epoche stammt das Fahrzeug (Vorkriegswagen sind generell betreuungsintensiver), von welchem Hersteller (ein Käfer etwa ist zerlegefreundlich, eine Rolls-Royce Hydraulik sollte man nicht anrühren,…), wie ist der Ersatzteilmarkt (Kleinserien-Wagen haben den Reiz des Seltenen – bis man einen Ersatzteil braucht….), u.s.w.